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Karin Breitenfeldt - Rügener Friedensbüdnis

Osterspaziergang des Rügener Friedensbündnisses in Sassnitz

Der Friedenswunsch der Menschen angesichts weltweiter Konflikte, Krisen und Aufrüstung ist ungebrochen. Davon zeugten mehr als 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Osterspaziergangs des Rügener Friedensbündnisses in Sassnitz auf der Insel Rügen. Die Redner des Jahres 2019 trieb zudem die Sorge um das Klima um. Aber auch der Fortbestand der europäischen Union wurde thematisiert. So erklärte Marvin Müller, Jusos und Jahrgang 2000 in seiner bemerkenswerten Rede, dass er mit dem Bewusstsein der Vorzüge der europäischen Union aufgewachsen sei und vor einer drohenden Kleinstaaterei und Nationalismus warnen will. „Junge Leute sind nicht politikverdrossen, sondern frustriert von den politisch Verantwortlichen und hätten Angst um ihre Zukunft“, sagte er in Bezug auf den Klimawandel und warnte, dass die Klimaveränderung auch eine soziale Frage ist und Handeln genau jetzt notwendig sei.

Dieter Holtz, langjähriger Bürgermeister von Sassnitz, der die Aufgabe des Moderators übernommen hatte, betonte die enge Verzahnung von Friedensfrage und Klimarettung und betonte, dass es gut sei, dass Schülerinnen und Schüler „Fridays for future“ auf der Strasse gingen und so viele Menschen am Ostermontag für „mondays for peace“.

Frank Kracht, Bürgermeister von Sassnitz forderte u.a. eine andere Politik in Berlin. Jeder Euro mehr für die Rüstung fehle in der Bildung und das wirke bis in die Stadt Sassnitz hinein. Er lobte die Stadtvertreter, die weiter hinter der Bewegung „Mayors for Peace“ stünden und die aktive Städtepartnerschaft befördern.

Sebastian von Schie, Bündnis 90/Die Grünen nahm besonders Bezug auf die neue militärische Revolution, die dafür sorge, dass Algorithmen über Leben und Tod entschieden und sich damit der Mensch aus der Verantwortung stehle. Folgerichtig forderte er ein Ende des Drohnenkriegs von deutschen Boden aus und atomare Abrüstung.

Für die evangelische Pfarrgemeinde forderte Pastor Nieber die Menschen auf, den kleinen Frieden in der Familie zu wagen und Konflikte friedlich auch auf größerer Ebene fair miteinander auszutragen. Karl-Heins Schulz, MLPD, seit Beginn Mitstreiter des Friedensbündnisses fragte, was 400 Jahre Kapitalismus aus der Erde gemacht hätten. Seit der Jahrtausendwende sei die Kriegsgefahr stetig gewachsen. Auch der Bergener Künstler Walter G. Goes und die Rügener Bundestagsabgeordnete Kerstin Kassner, DIE LINKE. nahmen Bezug auf die Klimaaktivistin Greta Thunberg und äußerten Sympathie und Unterstützung für all die jungen Menschen, die weltweit aktiv würden. Kerstin Kassner erklärte, dass sie als eine von 230 Bundesabgeordneten aller demokratischen Parteien einen Osterappell unterzeichnet hätte, der zur Lebensrettung im Mittelmeer aufruft.

Abschließend ließen zwei Kinder weiße Tauben als symbol des Friedenswunsches in den Himmel über der Insel Rügen aufsteigen.


Kontakt

Wahlkreisbüro Kerstin Kassner (MdB)
Fraktion DIE LINKE im Bundestag

18528 Bergen (Süd) auf Rügen
Hermann-Matern-Strasse 33

Telefon: 03838-8283600

E-Mail: kerstin.kassner@bundestag.de