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Kein Verständnis!

Leserbrief zum Artikel der Ostseezeitung vom 8. Juli 2019 "Atommüllendlagersuche"

Keinerlei Verständnis für die Überlegungen des Bundes in Mecklenburg-Vorpommern, ein Endlager für Atommüll zu suchen. besteht bei mir.

Die Schließung des Atomkraftwerks in Lubmin zur Wende war ein schmerzlicher, aber richtiger Schritt. Die Lagerung der Abfälle aus der DDR ist immer noch eine Belastung und wird es auch bleiben.

Jetzt darüber nachzudenken, Mecklenburg-Vorpommern mit weiteren Belastungen zu belegen, ist einfach unverantwortlich aus mindestens zwei Gründen:
Erstens wurde unser Bundesland durch die gravierenden Umbrüche nach der Wende wie kein anderes belastet und den Menschen dadurch bereits viel abverlangt.
Zweitens ist MV das Tourismusland. In vielen Regionen entwickelten sich attraktive Angebote für Gäste und damit auch vielfältige Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten für die Einwohnerinnen und Einwohner. Das darf nicht gefährdet werden!

Auch wenn unsere Einwohnerzahlen immer mehr zurückgehen, sollte sich die Bundesregierung nicht täuschen. Die Mecklenburger und Vorpommern werden es sich nicht gefallen lassen, wenn wir hier zur Atommüllstation gemacht werden sollen.

Wir werden protestieren und ich bin dabei!

Antwort des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Nuklearesicherheit auf eine schriftliche Anfrage von Frau Kassner Frage 7/119


Kontakt

Wahlkreisbüro Kerstin Kassner (MdB)
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E-Mail: kerstin.kassner@bundestag.de