Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Skip to main content

Geburtshilfe muss im Krankenhaus Bergen erhalten bleiben

Helene Souza
Helene Souza_pixelio.de

Mit Entsetzen reagierte Kerstin Kassner, Bundestagsabgeordnete aus Bergen auf Rügen, auf die angekündigte vorübergehende Einstellung des durchgängigen Versorgungsangebots der Geburtshilfe im Sana-Krankenhaus in Bergen ab Mitte Mai: „Das ist inakzeptabel. Damit gibt es auf der ganzen Insel kein durchgängiges Versorgungsangebot der Geburtshilfe und Schwangere werden auf die Gesundheitsversorgung in Stralsund verwiesen. Zudem ist zu befürchten, dass die „vorübergehende“ Einstellung zum Dauerzustand wird. Ich erwarte sowohl von der Sana Kliniken AG als auch dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit in Schwerin sofortige Maßnahmen zur Schließung der Personallücke, die zur Entscheidung für die Einstellung der Geburtshilfe geführt hat. Nachdem sich staatliche Einrichtungen bereits in den zurückliegenden Jahrzehnten weitgehend von der Insel verabschiedet haben, kann das Land jetzt nicht einfach zusehen, wie ein elementarer Teil der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung auch noch verschwindet.“