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12. Mai - Tag der Pflegenden

DIE LINKE im Bundestag will den ‚Corona-Held:innen‘ in der Pflege den Rücken stärken. Für das Pflege-Personal wird noch immer viel zu wenig getan, findet Frau Kassner:

„Es darf nicht sein, dass die Sana Klinken ein Konzern, der Millionengewinne erwirtschaftet mitten in einer Pandemie massenhaft systemrelevantes Personal entlässt.“

„Pflegenotstand war schon vor der Pandemie. Das heißt für Beschäftigte: Immense Arbeitsbelastung für wenig Geld, auch wegen dramatischen Personalmangels. Ein Jahr Corona und zahlreiche Sonntagsreden von Jens Spahn später hat sich die Situation in den Krankenhäusern und Pflegeheimen nicht verbessert. Überlastete Intensivstationen sind zum Dauerzustand geworden. Ein Drittel der Pflegekräfte denkt darüber nach, aufzuhören.

DIE LINKE fordert angesichts der Massenentlassungen in den Sana Kliniken:

  • Krankenhauspersonal entlasten – nicht entlassen! Um die Überlastung der Beschäftigten zu beenden, müssen für alle Berufsgruppen im Krankenhaus bedarfsorientierte Personalvorgaben entwickelt und eingeführt werden. Das verbessert die Arbeits- und die Versorgungsbedingungen, ist also auch im Interesse der Patientinnen und Patienten.

  • Umfassendes In-Sourcing ausgelagerter Bereiche Die Spaltung der Krankenhaus-Belegschaften durch den Wildwuchs von Tochtergesellschaften muss gestoppt und rückgängig gemacht werden. Ein Krankenhaus – eine Belegschaft – ein Tarifvertrag! Dafür müssen alle Personalkosten im Krankenhaus kostendeckend finanziert und die Fallpauschalen abgeschafft werden.

  • Krankenhäuser zurück in öffentliche und freigemeinnützige Trägerschaft Durch die Fallpauschalen und eine jahrzehntelange verfehlte Krankenhauspolitik konnten private, profitorientierte Krankenhauskonzerne wachsen und gedeihen. Ihre Profite machen sie mit Krankenversicherungsbeiträgen – auf Kosten der Allgemeinheit. Deshalb brauchen wir ein Verbot der Gewinnausschüttung und eine Entprivatisierung unserer Krankenhäuser.