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Schüler nicht in den Krieg abschieben!

Heute übergaben Mitglieder des Stadtschülerinnenrates Offenbach eine Petition an Mitglieder des Deutschen Bundestags. Mit dieser fordern Sie einen Verbleib ihrer Mitschüler in Deutschland, die als Minderjährige aus Afghanistan geflohen sind.

Kerstin Kassner nahm als Obfrau der Linken an der Übergabe der mehr als 50.000 Unterschriften im Reichstagsgebäude teil und äußerte Unterstützung für das Anliegen: „Ich finde die Solidarität der Schüler untereinander bemerkenswert. Sie wollen nicht akzeptieren, dass ihre Mitschüler mit dem Erreichen der Volljährigkeit wieder das Land verlassen müssen.“ Kassner unterstrich die Weltfremdheit der Abschiebevorhaben: „Warum will man junge Menschen in ein Land abschieben, in dem seit Jahrzehnten Krieg herrscht und sich die Lage immer weiter verschlechtert? Zudem stehen die jungen Leute vor ihrem Schulabschluss und wollen in Deutschland Berufsausbildungen machen. Sie haben bereits Fuß gefasst und nun soll das alles zunichte gemacht werden. Ich werde mich in jedem Fall im Ausschuss für das Anliegen der Petenten einsetzen.“

Afghanistan gilt als eines der gefährlichsten Länder der Welt. Auch nach der gescheiterten langjährigen westlichen Militärintervention gibt es regelmäßig Kämpfe und schwere Anschläge in allen Landesteilen. Die Bundesregierung hält dennoch an Abschiebungen in das Land fest.

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