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Karin Breitenfeldt

Kranzniederlegung und Gedenken in Bergen auf Rügen

Gedenken aus Anlass des Weltfriedenstags und des Beginns des 2. Weltkriegs vor 80 Jahren

Angesichts vieler internationaler Konflikte und Kriege und eines weltweit aufkeimenden Nationalismus war die Stimmung aus Anlass des Weltfriedenstags 2019 in Bergen auf Rügen bei den Kranzniederlegungen am Ehrenmal für die gefallenen Sowjetsoldaten und am Mahnmal der Opfer des Faschismus ernst.

Kerstin Kassner, Bundestagsabgeordnete der LINKEN. und Vorsitzende des Kreisverbandes Vorpommern-Rügen erinnerte insbesondere daran, wie wichtig es sei, niemals zu vergessen, dass beide Weltkriege von deutschem Boden ausgingen und unendliches Leid über die Völker gebracht hätten. Insbesondere der jungen Generation müsse nahegebracht werden, welch’ hohes Gut ein Leben in Frieden ist und dass es unerlässlich ist, sich mit den Folgen von Kriegen, wie zum Beispiel Flüchtlingsbewegungen auseinanderzusetzen. Es gelte nach friedlichen Lösungen zu streben. Ausdrücklich lobte sie den Besuch von Bundeskanzlerin Merkel in Polen: “Bei allen schwierigen Entwicklungen in und zwischen unseren Ländern kann es nichts Wichtigeres geben, als den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen.“

Dieter Holtz, langjähriger Bürgermeister von Sassnitz und seine Frau zeigten sich überzeugt, dass die Menschheit nur eine Zukunft auf unserem Planeten haben kann, wenn sie erkennt, dass Konsumsucht und Profitstreben in den Abgrund führten und deshalb die Suche nach alternativen Gesellschaftsmodellen auf die Tagesordnung gehört. Weder Schule noch Medien kämen im Moment ihrer Verantwortung nach, eine offene Diskussion in der Gesellschaft zu befördern. Das zeige sich insbesondere an der aktuellen Bewertung der DDR und dem Umgang mit 30 Jahren Wende, die noch immer das Leben vieler ehemaliger DDR-Bürger und Bürgerinnen einseitig bewerten.