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Christa Labouvie

Kerstin Kassner im Rathaus Tribsees und Bürgersprechstunde in Ribnitz-Damgarten

v.l.: Christa Labouvie, Kerstin Kassner, Ingrid Hoffmann
v.l.: Christa Labouvie, Kerstin Kassner, Ingrid Hoffmann

Wieder einmal war es für Kerstin Kassner in ihrem Wahlkreis Vorpommern-Rügen ein spannender Tag – ständig lernt man interessante Menschen kennen und erfährt, was den Bürgerinnen und Bürgern „auf der Seele“ brennt! Im Rathaus Tribsees erfuhr sie, dass Mittel für Schulen nicht schnell genug ausgereicht werden – dass das bürokratische Prozedere z.B. enorm aufwendig ist und Hürden wie „gibt es denn einen dauerhaften Bestand der Schulen?“ den kommunalen Verwaltungen die Umsetzung von Projekten erschweren. Heftig kritisiert wird das nicht einheitliche Schulsystem und auch die Erhöhung der Attraktivität für Schülerreisen ist immer wieder ein Problem. Hier empfahl Frau Kassner (u.a. Mitglied im Tourismusausschuss), der insbesondere das Thema Schülerreisen am Herzen liegt, unbedingt einen Förderverein für Schulen zu gründen. Damit gebe es in anderen Kommunen sehr gute Erfahrungen: Eltern bringen sich ein, Spenden werden akquiriert und so kann vieles mehr für die Schulen getan werden als es normal üblich ist.

Ferner hört man in vielen Städten und Gemeinden, dass die Stadtentwicklung oft beeinträchtigt durch das „Problem“ Alteigentümer. Oft verwahrlosen die Gebäude, weil sich z.B. die Erbengemeinschaften streiten – und die Kommunen keine Möglichkeiten haben einzugreifen.

Am Nachmittag in Ribnitz-Damgarten kamen zur Bürgersprechstunde viele Bürgerinnen und Bürger – die einen sorgen sich um die Außenpolitik, weil die Regierung unglaublich viele Waffen ins Ausland verkauft, mit denen Kriege geführt werden - und andere möchten die Verkehrsführung in Ribnitz-Damgarten geändert wissen, weil der Durchgangsverkehr jetzt mitten durch die Stadt geführt wird und dadurch das Verkehrsaufkommen viel zu hoch sei: das beeinträchtige die Lebensqualität enorm und schade dem Einzelhandel in der Stadtmitte.

Eine Verkehrssprache wie z.B. Englisch solle überall gelehrt werden, damit die Menschen sich länderübergreifend besser miteinander verständigen können – das finden wir sehr gut!

Oft wurde erwähnt, dass man nichts oder viel zu wenig von der Partei DIE LINKE höre – zudem sei sie viel zu nett, zu leise und man erwarte, dass sie mal ordentlich auf den Putz haue - sie solle lauter und widerständiger werden.

Nun, Frau Kassner und ihr Team nehmen das mit und versprechen: wir werden uns zukünftig mehr Gehör verschaffen!