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Christa Labouvie

Kaffeeklatsch mit Kerstin Kassner – großes Interesse im SIC – Stadtteilzentrum

Was ist los im Deutschen Bundestag? Wie funktioniert die Regierung generell und was macht insbesondere DIE LINKE in Berlin? Kann man etwas bewirken – was kann man mit bewegen? Was macht Frau Kassner genau im Bundestag? Im April eröffnete sie mit einem ersten Treffen diese Reihe:  Informationen aus Berlin und über ihre persönlichen Tätigkeiten – beim Kaffeeklatsch in gemütlicher Runde im Stadtteilzentrum des Sic in der Thomas-Kantzow-Straße 7 in Knieper-West.

Ihrer Einladung folgten ca. 20 Bürgerinnen und Bürger, etliche aus Knieper, auch einige syrische neue Mitbürger und Mitbürgerinnen nahmen teil – ein buntes Publikum. Neben Kerstin Kassner hatte es sich auch der Landratskandidat, der für DIE LINKE am 27.5.18 zur Wahl steht, ermöglicht, als Gast beim Kaffeeklatsch dabei sein zu können: Steffen-Brüdgam-Bartsch aus Tribsees.

Er stellte sich vor, arbeitet bereits seit 2011 im Kreistag von Vorpommern-Rügen mit – und ist auch in Tribsees sehr aktiv, unterstützt dort engagiert den Sport. Einer seiner Schwerpunkte ist die kostenlose Schülerbeförderung, dafür will er sich einsetzen als Landrat. Er befürwortet die Darßbahn und freut sich, dass die Zugverbindung Velgast-Barth für weitere zwei Jahre gesichert ist. Doch es sei kein Zustand – auf Dauer bräuchte es die Darßbahn, um spürbar den Verkehr an der Küste zu entlasten. Daher begrüßt er es, dass die BürgerInnen vor Ort immer wieder durch Montagsmahnwachen darauf hinweisen, dass sich was tun muss!

Kerstin Kassner berichtet u. a. , dass die unterirdisch verbundenen weitläufigen Regierungsgebäude wie ein Labyrinth sein können – wer sich nicht auskennt, kommt nicht unbedingt da an, wo er hinwill. Die parlamentarische Arbeit ist vielfältig – im Bundestag sind die Abgeordneten schon ziemlich weit von den Menschen entfernt – es ist etwas abstrakt, meint Kerstin Kassner, doch es mache auch Freude, sich bei gewissen Themen intensiv einzubringen und nennt z. B. den Petitionsausschuss. Dort geht es konkret um die Anliegen von BürgerInnen – Krau Kassner erläutert, wie der Ausschuss in der Regel die Anträge bearbeitet und wie sie auf ihren Tisch gelangen können.

Durch die Arbeit im Wahlkreis Vorpommern-Rügen, die jeden Monat zwei Wochen lang stattfindet, und durch verschiedene Ehrenämter wie Gemeindevertretung Putgarten, DJH, Vorpommern-Rat und generelle Wahlkreisarbeit darüber hinaus - pflegt sie enge Verbindungen zu vielen Menschen – und fühlt sich sehr gut an- und eingebunden – sie ist immer unterwegs. Und arbeitet viel. Die Sonntage versucht sie sich freizuhalten – das klappt nicht immer.

Ein toller Nachmittag, viele Fragen konnten beantwortet und diskutiert werden. Fortsetzung folgt.

Herzlichen Dank an alle lieben Gäste, auch an die aus Marlow und Martensdorf, nicht mehr ganz um die Ecke,