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Denkmalgeschützte Industriebrache „Vorwärts“ in Schwerin wird mit Bundesförderung zu einem ökologischen Innerstädtischen Wohnquartier umgebaut

Aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ werden auch in diesem Jahr 26 innovative Sanierungs- und Umbauprojekte der Stadtentwicklung in ganz Deutschland in Höhe von insgesamt 75 Mio. Euro finanziert. Kerstin Kassner, Mitglied der Bundestagfraktion DIE LINKE, war auch in diesem Jahr als Mitglied der Expertenjury, bestehend aus Bundestagsmitgliedern und Experten verschiedener Fachdisziplinen, an der Auswahl der geförderten Projekte beteiligt. Aus insgesamt 98 Bewerbungen und Projektvorschlägen hat die Jury eine Förderempfehlung erstellt, die der Bundesinnenminister heute offiziell bestätigt hat. Für Mecklenburg- Vorpommern wurde ein ambitioniertes, ökologisches Stadtentwicklungsprojekt in Schwerin ausgewählt und mit 4,77 Mio. Euro vom Bund gefördert.

„Ich habe mich in dem laufenden Auswahlverfahren der Jury in diesem Jahr für die denkmalgeschützte Industriebrache des ehemaligen volkseigenen Kraftfahrzeuginstandsetzungswerks „Vorwärts“ in Schwerin stark gemacht und freue mich sehr, dass das Bundesministerium der Juryentscheidung gefolgt ist. Das Gelände soll zu einem ökologischen innerstädtischen Wohnquartier entwickelt werden. Damit kann am Stadtrand von Schwerin ein attraktives Wohnquartier und neues Zuhause für eine Vielzahl von Bewohnerinnen und Bewohnern entstehen, welches nach erfolglosen Sanierungs- und Investitionsideen zu verfallen drohte. Es freut mich besonders, dass durch die Integration eines Schaudepots für zeitgenössische Kunst darüber hinaus auch ein Ort der Kunst und Kultur entstehen soll“, kommentiert Kerstin Kassner die heute bekannt gegebene Fördermittelvergabe.

In der Beschreibung des Schweriner Projektes heißt es weiter: „Das prägnante ehemalige Verwaltungsgebäude wird dabei als Quartierseingang ausgebildet und als attraktive Nutzung ein Schaudepot für zeitgenössische Kunst international bedeutsamer Künstler aufnehmen.“ Gleichzeitig mit der Bekanntgabe der Förderprojekte 2020 wird heute der Projektaufruf für das kommende Jahr gestartet. Kommunen in Deutschland sind bis zum 22. Oktober 2020 aufgerufen, ihre Bewerbung und Projektskizzen für eine Förderung in 2021 einzureichen.