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Bundestagsabgeordnete gründen interfraktionellen „Parlamentskreis Biosphärenreservat“

Der frische gewählte Vorstand des Parlamentskreises: Kerstin Kassner, Klaus-Peter Schulze, Steffi Lemke (v.l.n.r.)

Abgeordnete mehrerer Fraktionen haben heute den Parlamentskreis Biosphärenreservat im Deutschen Bundestag konstituiert. Ziel des Parlamentskreises soll es sein, die Biosphärengebiete zu stärken, indem zum Beispiel regionale Wirtschaftskreise etabliert werden, Fragen des Klima-, Natur- und Artenschutzes aufgegriffen und das touristische Potenzial der Biosphärengebiete stärker in den Fokus gerückt werden. Im Rahmen der Gründung wurden Klaus-Peter Schulze (CDU), Steffi Lemke Bündnis 90/ Die Grünen) und Kerstin Kassner (DIE Linke) zum Vorstand des Parlamentskreises gewählt. Alle Teilnehmer der konstituierenden Sitzung des Parlamentskreises haben mindestens eines der 18 Biosphärenreservate in ihrem Wahlkreis. Sie machten damit in kleiner Runde vor, was sie sich deutschlandweit wünschen: Eine Vernetzung der Biosphärenreservate, um Ideen auszutauschen und Synergien zu schaffen.

„Von der Vernetzung der Abgeordneten über die Fraktionen hinaus werden die Biosphärenreservate und umliegenden Regionen ganzheitlich profitieren. Dabei werde ich mich selbstverständlich besonders für das Biosphärenreservat Südost-Rügen in meinem Wahlkreis einsetzten. Rückgang der Artenvielfalt, zunehmende Umweltbelastungen durch den Klimawandel und intensive Landwirtschaft machen es mehr denn je notwendig, Naturreservate auszuweiten und unberührte Umwelt zu erhalten und besonders zu schützen. Eine behutsame und nachhaltige touristische Nutzung der Biosphärenreservate können die Entwicklung des ländlichen Raumes, die wir so dringend brauchen, positiv beeinflussen“, kommentiert Kerstin Kassner die heutige konstituierende Sitzung im Bundestag.