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Bundesprogramm „Jugend und Parlament“ 2019: Jugendliche aus ganz Deutschland schlüpfen in die Rolle von Bundestagsabgeordneten

Vom 1. bis 4. Juni werden rund 300 Jugendliche aus ganz Deutschland in einem Planspiel im Deutschen Bundestag parlamentarische Verfahren nachstellen und üben. Die Teilnehmer der Veranstaltung „Jugend und Parlament“, die von Mitgliedern des Bundestages nominiert wurden, übernehmen für vier Tage die Rolle der Abgeordneten aus verschiedenen fiktiven Fraktionen.

Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Kerstin Kassner ist die 17-jährige Gymnasiastin Isabel Zühr aus Stralsund dabei. Kerstin Kassner begrüßt das Engagement der jungen Menschen: „Es ist eine wirklich aufregende und wichtige Erfahrung, den Politikbetrieb und die parlamentarischen Verfahren so wirklichkeitsgetreu und hautnah miterleben zu können. Politik bedeutet eben auch Kompromisse schließen zu können und langatmige und detailversessene Debatten zu führen.“

Zur Debatte stehen drei Gesetzesentwürfe und ein Antrag. Die Jugendlichen im Alter von 17 bis 20 Jahren lernen dabei die Arbeit der Abgeordneten kennen – in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen.

Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal werden Rednerinnen und Redner aus allen Spielfraktionen an das Pult des Plenarsaals treten und versuchen, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen. Zum Abschluss diskutieren die Teilnehmer mit Vertretern der Bundestagsfraktionen, wie realitätsgetreu „Jugend und Parlament“ die parlamentarische Arbeit abbildet. Das Ganze wird vom Leiter des ZDFHauptstadtstudios Theo Koll moderiert. Die erste Plenarsitzung am Montagmorgen wurde von Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann im Plenarsaal des Deutschen Bundestages geleitet. Es folgen weitere Sitzungen der einzelnen Fraktionen im Reichstag, eine abschließende Plenarsitzung unter der Leitung der Bundestagsvizepräsidentinnen und –präsidenten sowie ein Schlusswort von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble.